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SG Westum bittet Gönnersdorf zum Derby

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. September 2015 um 18:09 Uhr

FC Rhenania kommt am Sonntag nach Löhndorf – Schäfer hat große Personalsorgen

M Westum/Gönnersdorf. Nach dem vierten Spieltag hat die SG Westum/Löhndorf erstmals die Rote Laterne des Tabellenletzten der Fußball-Bezirksliga Mitte übernommen. Viele Verletzte und das erste „richtig schlechte Spiel“ in dieser Saison in der Vorwoche gegen die FSG Bengen/Lanterhofen/Birresdorf bereiten Trainer Elmar Schäfer vor dem Heimspiel gegen den FC Rhenania Gönnersdorf (Sonntag, 15 Uhr, Hartplatz Löhndorf) Sorgen.

„Wir suchen bestimmt keine Ausreden, aber vergangenen Sonntag ist es uns einfach nicht mehr gelungen, die vielen Ausfälle zu kompensieren.

Hinzu kommt sicherlich, dass wir auch wesentlich besser spielen können. Mit nur sieben Feldspielern, wie ich sie diese Woche im Training hatte, ist es aber natürlich enorm schwer“, klagt Schäfer. Die Liste der Ausfälle für das Derby gegen den FC Rhenannia Gönnersdorf könnte auch fast den Spielberichtsbogen darstellen. Mit Tom Weber, Kevin Wagner, Martin Münch, Christian Harst, Patrick Schüller, Christian Morgenschweis, Marcel Diekmann, Carsten Ritterrath und Niklas Hoffmann fallen wohl neun Akteure aus, wobei bei Hoffmann nach seiner Gehirnerschütterung noch ein wenig Hoffnung auf einen Einsatz besteht. „Mit personellen Engpässen muss man rechnen. Das dies aber nun schon vor dem fünften Spieltag kommt, ist sehr bitter“, so Schäfer, der sich deshalb auch kaum mit dem Gegner beschäftigt: „Gönnersdorf ist geografisch nahe, deshalb beäugt man sich natürlich.“

Die englische Woche endete für den FC Rhenania Gönnersdorf am Mittwochabend mit dem Aus in der zweiten Runde des Rheinlandpokals. Gegen den TuS Mayen verlor das Team von Ralph Seul mit 1:6 (0:2). Für den Gönnersdorfer Trainer geht die deutliche Niederlage aber völlig in Ordnung. „Wir waren in allen Belangen unterlegen. Die Niederlage war auch in der Höhe völlig angemessen.“ Viel mehr noch: „Man kann es auch so sehen: Wir haben aufgezeigt bekommen, was nicht klappt in unserem Spiel. Das war – wenn man so will – auch eine gute Lehrstunde“, sagt Seul. Am Sonntag will er diese Lehren berücksichtigen und beim Lokalrivalen SG Westum/Löhndorf möglichst Zählbares mit nach Hause nehmen.

Auf Seuls Zettel stehen drei Schlagwörter: Schnelligkeit, Sicherheit und Torabschluss. „Das sind noch unsere Baustellen, die im Pokalspiel noch mal offensichtlich wurden“, so der Trainer. Diese Baustellen stehen allerdings schon länger auf seinem Zettel. Seul: „Natürlich kann nicht alles sofort funktionieren. Was mich aber ärgert, dass viele Problemfelder immer wieder angesprochen werden, auch immer wieder trainiert werden, dann aber doch wieder falsch gemacht werden.“ Bislang hat die Rhenania bereits zwei deutliche Siege gefeiert – 3:1 gegen die SG Liebshausen und 4:1 gegen den FC Cosmos Koblenz. Zum Saisonauftakt gab es ein 1:1 gegen die SG Mülheim-Kärlich II, womit die Rhenania aus Gönnersdorf Tabellenplatz fünf belegt.

Eigentlich alles gut, oder? „Die Ergebnisse sind gut, aber sie sagen nichts darüber aus, wie das Spiel wirklich gelaufen ist. Und da sehe ich besonders bei Auswärtsspielen noch viel Potenzial“, so Trainer Seul. Auch wenn es keine Ausfälle gibt, ein Selbstläufer werde das Spiel gegen Westum/Löhndorf nicht. „Die Euphorie über den Aufstieg ist immer noch da. Es könnte uns aber in die Karten spielen, dass es personell bei Westum nicht so gut aussieht.“ lkl, riu

RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Freitag, 11. September 2015, Seite 14