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Giftige Gönnersdorfer siegen

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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 21. September 2015 um 18:08 Uhr

FC Rhenania verdient sich den 4:1-Heimsieg gegen Cosmos

M Gönnersdorf. Dank einer starken zweiten Hälfte hat Fußball-Bezirksligist FC Rhenania Gönnersdorf gegen den vor der Saison enorm stark eingeschätzten FC Cosmos Koblenz die nächsten drei Punkte verbucht. Die Rhenania gewann mit 4:1 (0:0) und klettert in der Tabelle weiter nach oben.

Bis zum Halbzeitpfiff sahen die rund 200 Zuschauer wenig. Weder Koblenz noch Gönnersdorf setzten Akzente Richtung Tor. Stattdessen waren die Abwehrreihen im Fokus.

„In der ersten Hälfte ging fast alles über das Mittelfeld und die Abwehr“, resümierte Gönnersdorfs Trainer Ralph Seul. Positiv für ihn: „Ich habe bemerkt, dass die linke Abwehrseite deutlich konstanter war.“ Sie war in den vergangenen Wochen immer wieder anfällig, sämtliche Gegentore fielen über die linke Seite. Am Spiel änderte sich auch in der zweiten Hälfte zunächst nichts. Früh sah der Koblenzer Erkan Aydogan für ein Foul an Gönnersdorfs Tobias Felten die Ampelkarte (61.). Zuvor hatte er die Gelbe Karte wegen Meckerns gesehen.

Weil Koblenz jetzt in Unterzahl spielte, eröffneten sich für die Rhenania ganz neue Möglichkeiten. Tobias Felten nutzte sie zuerst: Er spielte sich geschickt frei und traf souverän zum 1:0 (65.). Und das sollte nur der Eisbrecher sein. Danach drehte die Rhenania richtig auf: Per Doppelschlag steuerte Timo Schmidgen Treffer zwei und drei bei (78., 82.), indem er den Ball jeweils über Cosmos-Torhüter Kevin Koch hob.

„Das war schon eine kleine Vorentscheidung. Aber ich habe ganz klar signalisiert, dass wir uns nicht zurücklehnen dürfen“, erklärte Seul. Und er sollte Recht behalten, denn Comos machte den Anschlusstreffer. Gabriel Petrovici verwandelte einen Freistoß direkt aus 20 Metern – 1:3 in der 85. Minute. Doch nur kurz danach machte Gönnersdorf den Sack endgültig zu. Der eingewechselte Julian Bleis (für Timo Schmidgen im Spiel) feierte seinen ersten Bezirksliga-Treffer und führte nach einem Fehler in der Koblenzer Abwehr den 4:1-Endstand her (88.).

Trainer Seul resümierte: „Wir standen arg unter Druck und hatten damit gerechnet, dass uns Koblenz nichts schenken würde. Aber wir haben gut umgesetzt, worüber wir gesprochen haben. Wir waren giftig, entschlossener und stärker in den Zweikämpfen und freuen uns über die Punkte gegen eine Topmannschaft.“ riu

FC Rhenania Gönnersdorf: Klee, Schmitz, C. Heuser, Krupp (75. Lückenbach), Schütz, Gimnig, Morschhausen, Szlinkiert (60. Friedsam), Felten, Schmidgen (84. Bleis), Hargens.

RZ Bad Neuenahr-Ahrw. vom Montag, 7. September 2015, Seite 13